Name: Sommerfrost
Englischer Titel: –
Autor: Manuela Martini
Verlag: Arena
Genre: Thriller
Erschienen: Januar 2009
Seiten: 2008 Seiten
Preis: Taschenbuch 8,99€
ISBN-13: 978-3-401-06305-8
Leseprobe: —–
Klapptext:
Aus einer der Gassen in der Nähe des Restaurants war die Melodie des Scherenschleifers zu hören. In Lyras Kehle bildete
sich ein Klumpen. Angewidert schob sie ihren Pizzateller von soch. Wenn der Scherenschleifer etwas mit Pias Verschwinden zu tun hat, dann würden sie und ihre Freunde das herausfinden. Der Rattenfänger von Hameln… Lyra spürte, wie trotz der brütenden Mittagshitze eine eisige Kälte ihren Körper durchzog.
Rückseite:
Es ist Sommer, die Hitze brütet über Marbella und Lyra genießt die Ferien. Doch dann geschieht etwas unfassbar schreckliches. Lyras Schulfreundin Pia wird tot aufgefunden. Danach ist nichts mehr, wie es war.
Plötzlich werden die verwinkelten Altstadtgässchen zur tödlichen Falle. Außerdem hat Lyra das Gefühl, dass ihre Mutter ihr etwas verschweigt. Sie verhält sich immer merkwürdiger. Da stößst Lyra auf ein düsteres Geheimnis…
Cover:
Das Cover ist sehr schlicht gehalten. Der Hintergrund ist hellblau und besteht aus nachgeahmten Frostblumen. Das Augenmerk ist ganz klar auf die verwelkten Mohnblumen gerichtet. Ich kann das Cover nur wenig mit der Story verbinden.
Zusammenfassung:
Lyra ist mit ihrer Mutter nach Spanien gezogen und verbringt dort nun ihre Sommerferien. Da für sich das Pauken in den Ferien ausfällt, da der Nachhilfelehrer krank ist, kann sie ihre Ferien nun geniesen.
Jedoch wird kurz darauf die Ruhe zerstört, da ihre Schulkameradin Pia spurlos verschwindet.
Ihre Freunde Oliver, Patrick und Bea verbringen die meiste Zeit mit ihr, doch auch unter ihnen gibt es die typischen Beziehungstücken. Lyra schwärmt für Oliver, der aber kein so großes Interesse hat.
Alles wendet sich als Lyra den älteren Typen Leander kennenlernt.
Da Pia immer noch nicht auftaucht, beschließen die Freunde nach dem möglichen Täter zu suchen und verdächtigen den Scherenschleifer.
Kurz darauf wird Pia tot aufgefunden. Da Lyra und ihre Mutter ohnehin schon ein angespanntes Verhältnis haben, fragt die Mutter jederzeit nach, wo ihre Tochter hingeht und was sie macht.
Nachts hört Lyra als einzige ein komisches Brummen und hat Visionen von ihrer Schwester Vioala, die seit Jahren verschwunden ist. Die Sachen wird auch nicht leichter, als sie ihre Mutter nach der verschwundenen Schwester fragt, worauf die Mutter abweisend reagiert oder es komplett ignoriert.
Leander behauptet, dass er Vioala kennt und Lyras Familie sie eigentlich nur belogen hat, dabei will der junge Mann sie zu ihrer Schwester führen, was fatale Folgen hat.
Bewertung:
Ich fande das Buch von Anfang bis Ende spannend. Vorallem als es sich zum Ende neigte, konnte ich nicht aufhören zu lesen. Die Figuren haben alltägliche Verhaltensmuster, es gibt coole, zickige und rebellische Typen. Meine Lieblingsfigur war Lyra, da sie sehr stark ist. Das Verhältnis zwischen Mutter und Tochter ist stets angespannt, am Ende finde ich es rührend. Den Scherenschleifer fand ich anfangs unsympathisch zum Ende legt sich das. Das Thema, um welches sich das Buch dreht ist super spannend. Es geht hier nicht nur um einen Mord, sondern um zwei. Beide werden zum Ende des Buches aufgedeckt. Mir gefällt das Buch vorallem, da man nicht weiß, was passieren wird. Es kam immer zu Wendungen der Geschichte.
Indirekt weist das Buch auf das Eingehen von Fremden hin, wobei man aufpassen muss auf wen man sich einlässt und auf wen nicht. Im Buch wir das zum Ende hin sehr deutlich. Die überraschenden Wendungen in den Beziehungen der Charaktere sind faszinierend.
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